Rezept: Gurken-Chutney



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Wenn man mehr Gurken hat, als man verbrauchen kann, bietet es sich an, daraus ein Chutney zu kochen und in Gläser abzufüllen. Man kann auch leicht gelblich gewordene Gurken dafür verwenden.

Chutney (gesprochen: Chatni), oder auch Relish genannt, sind kräftig gewürzte indische Gemüsesossen, die man kalt zu allem möglichen essen kann.

In Europa wird sowas gern zu kaltem Braten oder Wild serviert; ich schmiere mir so ein Chutney gern auf ein Käsebrot oder in ein Sandwich. In Indien werden Chutneys zu jedem besseren Gericht serviert.

Damit sich die recht grosse Menge eine Weile hält, arbeite ich möglichst sauber und fülle es heiss in fast sterile Gläser ab. Salz, Zucker, Essig, Vitamin C und scharfe Gewürze helfen bei der Konservierung. Im kühlen Keller hält es sich eine Weile - wie lang, werden wir sehen.

Mein Rezept ist sehr experimentell; die Zutaten setzen sich aus dem zusammen, was ich gerade im Haus hatte. Man kann es also auch durchaus anders versuchen. Die Geschmacksrichtung hat starke indische Tendenzen, nur der Essig ist eher untypisch.

Rezept

  • 6 Salatgurken
  • 6 frische grüne Pepperoni
  • 6 kleine Äpfel (Falläpfel)
  • 3 EL kleingeschnittener frischer Ingwer
  • 1 EL Bockshornklee-Samen
  • 1 EL Senfkörner
  • Etwas Pflanzenöl
  • 1 Handvoll Rosinen
  • Saft von einer Zitrone
  • Etwas Essig
  • 6 EL Zucker
  • 6 TL Salz
  • 3 TL Vitamin C
Kochzeit ca. 2-3 Stunden

Hier habe ich einen Berg Gurken, die verarbeitet werden wollen.

Von diesem Berg habe ich allerdings nur 6 Stück wegbekommen, denn die Anzahl meiner Gläser war limitiert.

Zuerst werden die Pepperoni samt Samen in dünne Scheiben geschnitten. Weil das Chutney so lange kocht, verliert sich ein grosser Teil der enormen Schärfe.

Danach den Ingwer in winzige Würfel schneiden.

Die Pepperoni und der Ingwer werden bei kleiner Flamme in reichlich Öl angedünstet.

Nach etwa einer Viertelstunde kommen die Bockshornklee-Samen und die Senfkörner hinzugegeben. Die dann auch ca. 5-10 min. sanft brutzeln lassen, bis sie anfangen zu poppen.

Während Pepperoni und Ingwer dünsten, werden die Gurken geschält, entkernt und in möglichst kleine Stücke geschnitten.

Die Gurkenstückchen werden dann zu der Pepperoni-Mischung dazugegeben und zum leicht köcheln gebracht. Anschliessend kommen auch die Apfelstückchen und die Rosinen und die restlichen Gewürze hinzu.

Sobald alles im Topf ist, kann man die Gläser in der Spülmaschine spülen. Das macht sie hygienisch sauber und heiss. Natürlich gehen auch andere Methoden der Gläser-Behandlung.

Jetzt kommt die Phase des "endlos lange auf kleiner Flamme köcheln".

Diese Phase dauert ca. 1 1/2 bis 2 Stunden.

In dieser Zeit kocht das Chutney auf etwa die Hälfte zusammen. Am Schluss kommt nicht mehr soviel Flüssigkeit nach, wie am Anfang.

Wenn man beschliesst, dass das Chutney fertig ist, nimmt man es von der Platte und kann es dann mehr oder weniger stark pürieren. Das hängt von der gewünschten Konsistenz ab.

Ausserdem kann man jetzt das Vitamin-C unterrühren. Das Vitamin-C dient der besseren Haltbarkeit.

Am Schluss wird das Chutney in die gereinigten Gläser gefüllt und die Deckel werden gut verschlossen.

Die meisten der Deckel "klicken" nach einer Weile nach innen. Das ist gut, denn dann ist ein gewisser Unterdruck im Glas, was für die Haltbarkeit sehr förderlich ist. Die Gläser, bei denen der Deckel nicht nach innen klickt, sollte man unbedingt im Kühlschrank unterbringen und bald verbrauchen.




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