Vom Brennessel-Urwald zum Garten-Paradies



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Garten-Tagebuch

Garten-Tagebuch Hier schildere ich den Werdegang unseres Gartens vom Brennessel-Urwald bis hin zum Garten-Paradies.
Von letzterem sind wir noch weit entfernt, obwohl wir schon 2002 mit der Umgestaltung begonnen haben. Einerseits haben wir nicht immer beliebig viel Zeit für unseren Garten und andererseits ändert sich im Laufe der Jahre die Vorstellung davon, wie unser Garten sein soll.

Für unsere Katze, tausende von Bienen und einige Gottesanbeterinnen ist es jedoch schon lange klar: Unser Garten ist das reinste Paradies.

Wir schätzen, dass es weitere 10 Jahre dauert, bis auch wir Menschen halbwegs zufrieden mit unserem Garten sind. Ihr könnt uns also eine ganze Weile beim Garten-Beackern begleiten.

27.4.2008 Endlich Frühling
Apfelblüte Seit drei Tagen lacht endlich mal die Sonne.

Wir haben sogar ein wenig Hoffnung, dass der Frühling nun wirklich eingezogen ist.

Der Apfelbaum hat seine Blüten inzwischen voll entfaltet. Auch dies ist ein Zeichen dafür, dass es jetzt richtig Frühling ist.
Apfelblüte Die Apfelblüten sind nicht nur ein Frühlingszeichen, sondern sie sehen auch wunderschön aus.

Es scheint, als hätte der Apfelbaum sein Brautkleid angezogen.

Die Blüten wandeln sich während des aufblühens von rosa bis hin zu fast weiss.

Und die Bienen lassen nicht lange auf sich warten. Der ganze Baum summt vor lauter Bienen.

3.4.2008 Kirschblüte
Kirschblüte So ganz allmählich wird das wohl was mit dem diesjährigen Frühling.

Seit heute haben sich nämlich die ersten Knospen des Kirschbaums geöffnet.

Das ist immer ein deutliches Zeichen, dass der Frühling da ist.

Dieses Jahr hat es etwas länger gedauert als letztes Jahr. Es soll auch wieder kalt und frostig werden.

Hoffen wir mal, dass es nicht so schlimm wird mit der Kälte.

1.4.2008 Gutes Pflanzenwachstum
Tomaten-Pflanzen Die kleinen Gemüsepflänzchen gedeihen inzwischen recht gut.

Wir haben sie im Nebenhaus unter besonders helles Kunstlicht gestellt, damit sie genug Licht bekommen.

Und an sonnigen Tagen dürfen sie ein paar Stunden an die frische Luft, denn: "Nur die Harten kommen in den Garten".

Daher wollen wir die Pflänzchen nicht allzu sehr verweichlichen lassen.
Gurken-Pflanzen Auch die Gurken wachsen ganz üppig.

Es ist schon fast erschreckend, wie schnell sie grosse Blätter bekommen haben.

Da können wir nur hoffen, dass es bald genug warm wird, damit wir sie ins Freiland pflanzen können, bevor sie mit ihrem Wachstum unsere Anzucht-Kammer sprengen.

23.3.2008 Oster-Kresse
Kresse-Töpfchen zu Ostern Pünktlich zu Ostern ist meine Mini-Kresse ausgewachsen und sieht schön buschig aus.

Für den Kresse-Anbau im Minitöpfchen habe ich inzwischen eine extra Anleitung mit Fotos geschrieben:

Damit die Kressetöpfchen noch etwas österlicher aussehen, habe ich Ostereier mit Zwiebelschalen gefärbt.

Auch dazu gibt es eine Anleitung, bei unserem Partnerprojekt Selbstgemacht.org:

So wünsche ich euch allen frohe Ostern und leckeres Eier-Essen.

www.baldur-garten.de

22.3.2008 Anzuchtstation Büro
Weil es im Büro schön warm und hell ist, haben wir dort die Schalen mit den Anzucht-Töpfen hingestellt.

Die jungen Tomaten und Gurken spriessen schon recht üppig.

Aber anders als erwartet scheint ihnen die helle Bürobeleuchtung immer noch nicht hell genug zu sein. Dabei finden wir Menschen es hier drinnen schon sehr hell - die reinste Festbeleuchtung, natürlich mit Energiesparlampen, damit wir wach und konzentriert arbeiten können. Das ist den Pflänzchen aber wohl immer noch zu dunkel, denn sie recken sich ganz lang und strecken sich zum Fenster hin, obwohl es draussen stark bewölkt ist.

Wahrscheinlich werden wir den Pflanzen daher wieder eine Extra-Beleuchtung gönnen, die an einem Bock direkt über ihnen hängt. Dafür müssen sie dann aber in die Küche auswandern, denn im Büro würde es sonst zu eng.


Zum Keimen haben wir wieder die bewährte Küchentuch-Methode verwendet.

Dazu wird in ein Plastikgefäss etwas Küchenkrepp gelegt und nass durchtränkt.

Darauf kommen die zu keimenden Samen - ganz ähnlich wie beim Kresseanbau, jedoch noch deutlich nasser.

Im warmen Zimmer keimen die Samen mit dieser Methode in Rekordzeit.

Man kann auch immer sofort sehen, wenn ein Same keimt und ihn dann in ein Pflanztöpfchen setzen.

Das hat den Vorteil, dass man nur erfolgreiche Samen in Pflanztöpfchen einsetzt. Man spart dadurch Platz und Anzuchterde.

Ausserdem geht die Vorkultur mit dieser Methode sehr schnell.

16.3.2008 Kleiner Kresse-Garten
Irgendwo habe ich kürzlich Kresse-Anzucht in Mini-Töpfchen gesehen und fand das so richtig niedlich.

Da ich sowieso gerne Kresse in Schalen anziehe, dachte ich mir, dass ich das mit den Minitöpfen mal ausprobiere.

Wenn es gut wird, kann ich die Kressetöpfchen dann als Osterdekoration verwenden.

Hier die benötigten Zutaten:

  • Kleine Tontöpfchen mit Untersetzer
  • Papiertaschentücher oder Watte
  • Kresse-Samen
  • Wasser
Zuerst werden die Töpfchen mit zusammengeknüllten Papiertaschentüchern gefüllt.

Für meine winzigen Töpfe brauchte ich jeweils zwei Taschentücher.

Man könnte natürlich auch Erde nehmen, aber die Kressepflänzchen sind so kurzlebig, dass sich Erde eigentlich nicht lohnt. Man braucht ausser Wasser auch keine Nährstoffe für den Kresseanbau.

Mit Taschentüchern und Küchenkrepp beim Kresseanbau habe ich schon langjährige gute Erfahrungen gemacht.

Die Töpfe habe ich so hoch ausgestopft, dass es der Kresse leicht fällt, über den Rand hinauszuwachsen. Dann sieht es schön buschelig aus - zumindest hoffe ich das.

Sobald die Töpfe gut ausgestopft sind, werden die Taschentücher gut durchfeuchtet.

Das Wasser giesst man ganz langsam auf die Tücher, damit sie sich gut vollsaugen können.

Die Taschentücher sollten durch und durch nass werden.

Anschliessend kann man die Kresse ansäen.

Ich habe Biokresse für die Sprossen-Anzucht verwendet, man kann aber auch ganz normalen Kresse-Samen aus dem Supermarkt nehmen.

Die Samen werden dicht und möglichst gleichmässig ausgestreut.

Dann werden so noch mit ein paar Tropfen Wasser von oben befeuchtet.

Am Schluss habe ich alle vier Töpfchen zusammengestellt, zu meinem kleinen Küchengarten.

Bei Zimmertemperatur müssten sie in den nächsten Tagen keimen und bis Ostern fertig sein.

Hoffen wir mal, dass es klappt.

11.3.2008 Fernsicht im Garten
Seit einigen Tagen habe ich eine neue Digitalkamera. Die Neue hat einen starken 12-fach Zoom.

Mit diesem Zoom kann man vom Bürofenster aus, über die Dächer hinweg zum Schwarzwald schauen.

Zwischen den Hausdächern schaut der Breitnauer Kopf hervor, das ist ein Berg ganz in der Nähe des Belchens.

Bei diesem Anblick bekommt man Lust, dort mal hinzuwandern. Der Belchen selbst ist zwar viel attraktiver, aber auf diesem kleineren Nebenberg ist man bestimmt ganz für sich, wenn man den Gipfel erreicht hat.


Auf Nachbars Robinienbaum sitzen ganz oft Vögel und mit der neuen Kamera kann man sie jetzt auch fotografieren.

Hier sieht man Familie Taube auf einem bequemen Ast hocken.
Wie zwei verliebte Turteltäubchen spielen sie miteinander.
Unten auf der Mauer sitzt die Nachbarskatze und schaut interessiert dem Treiben zu.

Irgendwie gefällt es der Nachbarkatze in unserem Garten besonders gut, vielleicht, weil es bei uns schön wild ist und immer etwas zu gucken gibt.

Vielleicht mundet ihr auch das leckere Katzenfutter, das sie gerne unserer eigenen Katze abluchst.

27.2.2008 Primeln - wild und als Zierform
Primel-Vergleich Primeln sind im Frühling omnipräsent.

Man sieht sie nicht nur in Gärtnereien, sondern fast in jedem Supermarkt zu Schleuderpreisen und natürlich auch in zahlreichen Gärten. Diese Fülle von Primeln ist auch gut verständlich, denn sie sind herrlich farbintensiv und pflegeleicht.

Die Urmutter der Primeln, die Schlüsselblume ist inzwischen viel unbekannter geworden, vor allem, weil sie in der Natur immer seltener wird.

Für sich betrachtet, hat die Schlüsselblume sehr hübsche, gelb leuchtende Blüten.

Doch im Vergleich zu den Blüten der Garten-Primel sind die Schlüsselblumen-Blüten geradezu winzig.

Wer sich für Heilkräuter interessiert, findet hier Informationen über die Heilpflanze Schlüsselblume.

23.2.2008 Erster Frühlings-Tag
Krokus-Blüte Heute war es das erste Mal richtig warm - ein echter Frühlingstag.

Es war die reinste Wonne, durch den warmen Garten zu gehen und die Sonne auf der Haut zu spüren.

Auch die Blumen genossen die Wärme sichtlich, denn sie öffneten ihre Blüten ganz weit. Es war, als reckten sie ihre Blüten der Sonne entgegen.

Am Sonntag soll es auch noch mal so warm werden, und was danach kommt, werden wir wohl sehen. Von mir aus darf jetzt gerne eine warme Frühlingsphase kommen.

19.2.2008 Birken-Schnitt
Birken-Schnitt Heute morgen klingelt es und ein finster dreinblickender junger Mann steht vor der Tür.

Mit rasselndem Schnell-Französisch erzählt er was von Arbre und bald wird klar: Er will unsere Birke schneiden.

Womit er nicht ganz unrecht hat, denn die Birke ist inzwischen so gross geworden, dass sie in Strom- und Telefonleitungen ragt. Ausserdem stösst sie bei Wind gegen das Haus, was nicht nur laut ist, sondern auch das Haus beschädigt.

Ein Baumschnitt muss also gemacht werden - leider.

Nach einigen Verhandlungen klettert der junge Mann unerschrocken auf die Birke und schwingt seine Motorsäge.
Birken-Schnitt Schon nach kurzer Zeit ist er fertig.

Die Birke sieht ganz schön gestutzt aus. Ein grauslicher Anblick, wenn ich ehrlich bin.

Vorher war die Birke majestätisch und riesig, trotz eines Schnittes vor ein paar Jahren.

Aber bei der Gefahr für Stromkabel und Haus blieb uns leider gar nichts anderes übrig. Die Erbauer unseres Hauses haben die Bäume einfach viel zu dicht ans Grundstück und ans Haus gepflanzt. Und inzwischen sind die Bäume zu wahren Giganten herangewachsen.

Einige andere Bäume mussten in den letzten Jahren ja sogar schon ganz dran glauben, weil sie nicht nur zu dicht am Grundstück standen, sondern durch den Knöterich ganz oder teilweise gestorben waren.

Dafür haben wir jetzt Platz für neue Bäume, welche, die nicht so gross werden, wie beispielsweise zwei Wacholder-Sträucher.

11.2.2008 Primel
Primel Beim Einkaufen konnte ich nicht widerstehen, als ich die leuchtend gelben Primeln sah.

Ich weiss zwar noch gar nicht, wo ich sie hinpflanzen soll, aber schon im Blumentopf stehend ist ihr Anblick eine wahre Freude.

Vielleicht fällt mir noch ein gutes Plätzchen für die Primel ein. Am besten gleich ein Platz für mehrere Primelpflanzen, denn da gab es auch noch so hübsche blaue Primeln. ;-)



























































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